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News: Angling Times: 'Stop eating our barbel!'

a-t_logo.jpgDie Großfischjäger in Großbritannien sind verzweifelt: Topgewässer werden von organisierten „Fischdieben“ systematisch heimgesucht, wie die Angling Times in den letzten Wochen mehrfach berichtete.


Es gehört zur Kultur der Briten, dass sie ihre Gewässer nicht nur nach ökologischen sondern auch nach sportlichen Gesichtspunkten pflegen. In nahezu allen Gewässern werden deshalb große Fische prinzipiell zurückgesetzt, was den herausragenden anglerischen Reiz namhafter Pools und Flussstrecken ausmacht.

Doch die Fachpresse und die Angler auf der Insel sind schockiert. Sie sehen sich machtlos mit einer vermeintlichen Bedrohung konfrontiert: Es häufen sich die Meldungen über organisierte Banden, die gezielt fischreiche Gewässer aufsuchen und dort mit Schluckangeln wildern. Die Angling Times spricht von "einer schockierenden neuen Kultur des organisierten Verbrechens osteuropäischer Fischdiebe".  Am traditionsreichen Fluss Wye bspw., bezeugen Angler fast täglich, dass sie Fischdiebe beobachtet hätten. Diese würden immer zu mehreren Leuten erscheinen, wobei einige Wache stehen und ggf. per Handy die anderen warnen. Ein Gewässerwart berichtet: "Ich habe gesehen wie einer von denen einen Döbel gelandet hat und ihn direkt mit einem Schlag auf den Kopf tötete. Daraufhin habe ich denen gesagt, dass sie gegen Vereinsregeln verstoßen würden. Doch die Antwort war das übliche "ich nichts verstehen". Dann hat einer von denen ein Messer gezogen und kam damit auf mich zu. Ich bin abgehauen, weil es sich nicht lohnt sein Leben für einen Fisch zu riskieren."

Ob es sich bei solchen Meldungen eher um eine Dramatisierung von Einzelfällen handelt oder ob es tatsächlich ein verbreitetes Phänomen ist, bleibt offen. Klar ist, dass der Ton der Angling Times alles andere als zurückhaltend und diplomatisch ist.

Bei zunehmender Zahl osteuropäischer Gastarbeiter in Großbritannien treffen zwei Angelkulturen
immer häufiger aufeinander: Geht der durchschnittliche Brite eher zur Erholung angeln, wobei das Zurücksetzen der Fische aus sportlichen Gründen dazugehört, so haben Osteuropäer oft ein anderes Verständnis vom Angeln, bei welchem die Entnahme des Fisches zum Verzehr dazugehört. Daraus ergibt sich am Gewässer explosiver Zündstoff, der sich bei - wie hier beschrieben -  auf der Titelseite der Angling Times entlädt: "Stop eating our barbel!"

 

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