Spätsommervollmondhechte

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13 Sep 2020 10:20 #7 von Toller_Hecht
Toller_Hecht antwortete auf Spätsommervollmondhechte
Ich wechsel auch zwischen dunkeln und hellen Farben und hatte schon mit beidem Erfolg. Habe auch mit dem Firetiger nachts schon gute Erfahrungen gemacht. Wobbler fische ich auch ab und an, habe aber doch meist Gummi an der Rute und auch hierfür gibt es ja kleine Rasseln, welche man in die Gufis reinschieben kann. Denn Rasseln sind in der Dunkelheit von Vorteil, sehe ich genauso wie Tncer.
Oktober und November sind für mich DIE Hechtmonate. im Frühjahr nach dem Laich lassen sie sich zwar auch gut fangen, aber fettgefressene Herbsthechte sind doch deutlich schöner.
Welche Köder sind denn eure Favoriten ?
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23 Sep 2020 19:35 #8 von zanderpitt
zanderpitt antwortete auf Spätsommervollmondhechte
hallo allerseits,
vor vielen jahren war ich der meinung im dunkeln geht hecht nicht(augenräuber) bis der erste am haken war (bei vollmond )und einen guten meter aus dem wasser sprang.meine größten hechte hatte ich alle im dunkeln (mit etwas licht sei es straßenlaterne oder vollmond.als köder nehme ich sehr gern gummis ,am besten ist schwarz. für mich nicht da sehe ich überhaupt nix aber die fische (hecht,zander ) schauen nach oben und da hebt sich schwarz besser vom himmel ab.übrigens hänge ich meinen köfi auch verkehrt herum an den haken(bauch nach oben) dadurch entfällt die natürlich tarnung..petri

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05 Okt 2020 10:41 #9 von Clemens
Clemens antwortete auf Spätsommervollmondhechte
Moin,
ich befische einen sehr tiefen, aber recht kleinen, klaren Baggersee (bis 25m).
Über den Sommer konnte ich mehrere sehr gute Hechte mit der U-Pose nachts fangen (teilweise bei Neumond).
Tagsüber passierte dagegen nichts.
Die Montagen platzierte ich so an den Kanten, dass der Köderfisch kurz über oder in der Sprungschicht "baumelte". (6-8m, je nach Position der Sprungschicht)
Der See ist von Spinnanglern tagsüber überlaufen.
Ich vermute mal, dass sich die Beißzeiten deshalb so verschoben haben.
Zu Anfang hatte ich ehrlich gesagt, wenig Vertrauen in die Nachtfischerei, das hat sich aber schnell geändert. ;)


TL, Clemens
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05 Okt 2020 17:54 #10 von Toller_Hecht
Toller_Hecht antwortete auf Spätsommervollmondhechte
Petri Heil Clemens,
in meinen Gewässern ist im Sommer so viel Brut, dass die Hechte kaum große Köder nehmen. Dein Beitrag bestätigt ja nur Tincas und meine Erfahrungen, dass sich an stark befischten Gewässern die Beißzeiten in die Dunkelheit verschieben.

Gruß Carsten

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06 Okt 2020 06:41 #11 von zanderpitt
zanderpitt antwortete auf Spätsommervollmondhechte
das sehe ich etwas anders (befischungsdruck).für große hechte ist es schwieriger sich unbemerkt an die beute anzuschleichen deßhalb bevorzugen sie die jagd in nacht.schleichen da am ufer lang (im dunkeln) in der hoffnung ein beutestück aus dem schlaf aufzuschrecken,
gruß zp
p.s. ich fange meist in ufernähe sprich unter der rutenspitze

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06 Okt 2020 11:01 #12 von Clemens
Clemens antwortete auf Spätsommervollmondhechte
In der kalten Jahreszeit und die ersten Wochen der Saison beißen die Hechte allerdings wieder über Tag (zumindest in dem Baggersee, den ich befische).
Besonders auffällig war dieses Phänomen am Anfang der Saison:
Bei den ersten beiden Ansitzen (erstes & zweites Wochenende im Mai) bissen die Hechte in den frühen Morgenstunden bis zum frühen Vormittag.

Dann kam die extreme Hitzefront und ich habe den Hechten eine Pause gegönnt, da die Wassertemperatur sogar in 5m teilweise an die 20°C Marke kratzte.

Ab August sank die Wassertemperatur wieder und ich startete die nächsten Versuche.
Seit dem August kommen die Bisse ausschließlich in der Nacht.

Sobald die Temperaturen sinken und die (Spinn-)Angler wieder weniger werden beißen die Hechte wieder tagsüber, dies konnte ich im letzten Oktober/November sehr gut beobachten.

Ich hatte auch schon die Idee, dass es es an Wassertemperatur liegt, aber der Tag/Nacht Unterschied im Sommer ist zumindest bei mir nur in den ersten zwei Metern wirklich stark, in den von mir befischten Tiefen (6-8m) lag der Temperaturunterschied bei max 0,5°C.

Deshalb bin ich zu der Vermutung gekommen, dass es am Befischungsdruck liegen muss.

PS: Am ersten Mai war ich von Sonnenaufgang bis zum nächsten Tag am Wasser und konnte alleine am 01.05 insgesamt 16 Spinnfiacher vom Ufer plus drei Fliegenfischer vom Bellyboot beobachten. (Bei ca. 5,5ha Gewässerfläche)
Man hat beim Ansitzen ja sonst nichts zu tun :lol:

@Carsten: Petri Dank :)

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