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Beißzeiten...
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THEMA: Beißzeiten...

Beißzeiten... 11 Apr 2013 10:14 #5555

Hallo zusammen,

ein Thema das mich immer beschäftigt: Wann ist die richtige (Tages-) Zeit um bestimmten Fischarten nachzustellen.

Bisher habe ich mich da eigentlich nur an ganz grobe Richtlinien gehalten:

Im Winter/ zeitigen Frühjahr ist die Mittgas/Nachmittagszeit mit hoher Wärmeintensität und evtl. Sonne am besten.
Im Sommer/ Herbst habe ich in den Dämmerungsphasen (vor allem Morgendämmerung) und Nachts fast immer besser gefangen.

Je nach Zielfisch lässt sich das dann noch etwas präzisieren.

Bei Karpfen konnte ich bei vielen Gewässern feststellen dass die Nacht fast immer besser ist als der Tag (wahrscheinlich Zusammenhang mit Befischnungsdruck).

Zander und Aal waren immer die drei Stunden nach Sonnenuntergang sowie die 2 vor und 1 nach Aufgang am produktivsten.

Schleie definitiv der frühe Morgen sowie manchmal die Abenddämmerung.

Barbe der frühe Morgen sowie oftmals die Nachtstunden.

bei Döbel, Rotaugen, Rotfedern und Hecht scheinen m.M.nach keine so ausgeprägten Zeiten zu bestehen und der ganze Tag ist meist recht erfolgversprechend.

Jetzt würde mich interessieren, habt ihr ähnliche oder gänzlich andere Erfahrungen und richtet ihr euch nach bestimmten Grundregeln?
außerdem, in wie weit denkt ihr dass das von anderen Faktoren abhängt und welche denkt ihr sind dies?

Bin gespannt,
Axel


P.S. Zur Erklärung, auf die Thematik kam ich jetzt weil ich derzeit überlege ob ich trotz des noch kalten Wassers meine Schleienbemühungen in den frühen Morgen verlegen sollte anstatt die Wärme (und Licht-) intensiven Mitgasstunden zu nutzen.
Anglers with a high level of self mastery are acutely aware of their ignorance, their incompetence and their development areas. They are also deeply confident. This may seem a paradox but only for those who do not see the journey as the reward.
Letzte Änderung: 11 Apr 2013 10:17 von grubenreiner.

Aw: Beißzeiten... 12 Apr 2013 13:06 #5566

  • Tincer
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  • Beiträge: 1257
... im zeitigen Frühjahr fange ich die Schleien abends bis in die Nacht ... und zwar dort, wo sich tags über das Wasser erwärmt hat.

Die frühen Morgenstunden sind dann ab Juli / August wieder angesagter
Ich angele, um dem Lärm der Welt zu entfliehen.

Aw: Beißzeiten... 12 Apr 2013 13:34 #5568

  • lutz
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bei meinen nachmittäglichen Feedersessions an der Elbe habe ich über die ganze warme Jahreszeit recht starre Beißzeiten beobachtet. Das galt unabhängig der Tatsache ob gefüttert wurde oder nicht.
12:00 - ca. 15:30 große Brassen und Stromgüstern
danach (immer) Flaute bis ca 18:00
wenn große Rotaugen gebissen haben , dann immer in der Abenddämmerung.
Eigenartigerweise habe ich in den ersten Stunden Dunkelheit abends fast nie (bessere) Bisse gehabt.

Gruß

Lutz
"It is vain to do with more what can be done with less."

William of Occam

Aw: Beißzeiten... 12 Apr 2013 19:45 #5576

  • HerrJanssen
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  • Wenn man doch nur mehr Zeit fürs Angeln hätte...
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So banal das klingt, aber die Beißzeiten hängen erfahrungsgemäß sehr stark von der Gewässerart und seiner Struktur, sowie Lage ab. Muss ich das Wasser z.B. mit Badegästen teilen, so kann ich mir in vielen Fällen das Ansitzen tagsüber sparen und brauche erst aufzuschlagen, wenn die Badenden gegangen sind (so denn keine Party in der Nacht folgt…)

Ich angele meist an einem sehr klaren Baggersee, der schon viele Jahrzehnte auf dem Buckel hat und zum Baden geradezu einlädt. Meine Erfahrung ist, dass dort tagsüber fast nichts geht, außer vielleicht ein paar vorlauten Rotaugen und nat. kleinen Barschen, die sich bekanntlich auf alles stürzen.

Mit dem Einsetzen der Abenddämmerung wird es langsam interessant, die Rotaugen scheinen allerdings ab einem gewissen "Mindestlichteinfall" zu verschwinden (auch die großen) und werden von Brassen und Schleien abgelöst. Diese sind dann die bekannten ersten Stunden der Nacht recht aktiv, um anschließend wieder zu entschwinden.

Was den Morgen betrifft, so gilt es an diesem See wirklich im Dunkeln aufzuschlagen, dann hat man Zeit, bis die Sonne mit den ersten Strahlen direkt aufs Wasser trifft. Dann ist es wie „Schalter umgelegt“! Nichts tut sich mehr und man kann getrost einpacken und den Rest des Tages mit anderen Dingen zubringen.

Der See mag allein deshalb schon tagsüber „unbeangelbar“ zu sein, weil ein Rundwanderweg nah am Ufer verläuft und tagsüber viele Jogger und Hundehalter unterwegs sind. Stadtrand halt… Das sehr klare Wasser tut vermutlich sein Übriges.

Ob meine Beobachtungen auf andere, ähnliche Baggerseen übertragbar sind, weiß ich nat. nicht.
A float tip is pleasing in it's appearence and even more pleasing in it's dissapearence!
[H.T. Sheringham]
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