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Palomarknoten ... und seine Alternativen
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THEMA: Palomarknoten ... und seine Alternativen

Palomarknoten ... und seine Alternativen 04 Jul 2014 23:10 #11430

  • Tincer
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Ich nehme Bezug auf Wolfgangs Beitrag:

www.classycatchers.de/pro-tipps-friedfis...tatt-schlaufenknoten

In der Tat ist ein Schlaufenknoten nicht so sehr belastbar. Legt man die Schlaufe doppelt, sieht die Welt schon anders aus. Das genügt bei Großfischen jedoch immer noch nicht.

Ebenso gut wie der Palomar, meiner Meinung aber viel einfacher zu binden, ist der Grinnerknoten mit fünf bis sechs Schlägen.

www.asv-dalbke.de/anglerinfos/assets/ima...tenGrinnerknoten.jpg

Legt man die Schnur zu Beginn des Bindevorgangs doppelt durch Haken- bzw. Wirbelöse, erhält man fast die lineare Tragkraft der Schnur.
... und nie vergessen, die Schnur muss nass sein vor dem Zusammenziehen des Knotens.

Den doppelten Grinner benutze ich, wenn ich eine monofile Spitze an meine geflochtene Schnur beim Spinnangeln knüpfe. Das hält, natürlich bei passender Schnur, sogar Waller aus.
Ich angele, um dem Lärm der Welt zu entfliehen.
Letzte Änderung: 05 Jul 2014 15:57 von Tincer.

Aw: Palomarknoten 05 Jul 2014 00:07 #11432

  • Rapante
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Ich bin auch großer Freund vom Grinner, aber eher wenn ich geflochtene verwende.

Für die Anknüpperei von FC an Geflecht verwende ich mittlerweile mehrheitlich einen Schlagschnurknoten mit Grinner verwende.
www.angelknotenpage.de/Knotenbank/schlag.jpg

Den klassischen doppelten Grinner mache ich fast nur noch, wenn ich FC an die Nanofil anbringe.

Palomar nehme ich zwischendurch auch immer mal um Wirbel oder sowas anzuknüppern, meist aberbei Mono oder FC. Und beim Dropshotten (wenn ich mal dazu komme) nehme ich was ganz anderes. Der wird ähnlich gebunden wie bei einer Seitenarmmontage, aber eben ohne Schlaufe. Das gute daran ist, man sieht sofort in welche Richtung der Haken absteht, beim Palomar gelingt mir das nicht immer...
Letzte Änderung: 05 Jul 2014 12:44 von Wolfgang.

Aw: Palomarknoten 05 Jul 2014 06:38 #11433

  • mupliss
Diese ganzen Tragkraftwerte sind vollkommener Quatsch.

30er Schnur mit 9kg Tragkraft an 3.5 lbs Rute. Wenn man jetzt richtig Gas gibt und die Rute brutal rannimmt, was kommt denn da an der Schnur an? Vielleicht 3kg, uns das sind dann 6lbs!
Und die 3kg hält der Haken im Maul?
Bei 50% Tragkraft wären es 4,5kg und das wären jetzt immer noch 50% Sicherheit.

Entscheidend ist ausschließlich, dass, welcher Knoten auch immer, dieser Knoten ordentlich gebunden ist. Mit Wasser oder Spucke und ohne Überschläge oder Verdrehungen und so weiter...

Aw: Palomarknoten 05 Jul 2014 08:28 #11434

  • HerrJanssen
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Ich muss zugeben, dass ich, was Knotentechnik betrifft, eher zu den ungeschickten Mitmenschen zähle. Gepetto hat, als er meine Holzhände geschnitzt hat, nicht so sehr auf Feinfühligkeit geachtet....

Ich verwende bei feineren Schnüren (Vorfach verwende ich eig. immer) meist eine Schlaufenverbindung. Also Am Ende der Hauptschnur Schlaufe, Vorfach mit Schlaufe und dann eben die eine durch die andere gschlauft.
Mit dieser "Bauerntechnik" habe ich trotz feiner Schnüre, häufiger Überraschungsfänge (Karpfen >18Pfund, Stör ~1m Länge etc, etc.) sicher landen können. Daher bin ich umso überraschter, dass die Schlaufenknoten als "schlechte Technik" klassifiziert werden.

An Wirbeln knote ich bei monofiler Schnur eig. seit den 80ern ausschließlich den Clinch-Knoten.
Seit ich häufiger geflochtene Vorfächer nutze, musste ich mich mit dem Grinner vertraut machen, aber der geht mir nicht wirklich flüssig von der Hand. Mann Gepetto....

Da ich mir die "Exoten"-Knoten eh nicht merken kann, habe ich bei meinen Papieren immer den kleinen Blinker Ratgeber "Knoten und Vorfach" dabei. Wäre sonst echt aufgeschmissen.
Ergänzend nutze ich, seit ich ein großes Smartphone hab, das Blinker Knotenheft als pdf. Der Adobe Reader erlaubt auch eine "Nachtansicht" wobei die Farben umgedreht werden. Dann wird man nachts nicht blind, wenn man auf das Ding schauen muss.
A float tip is pleasing in it's appearence and even more pleasing in it's dissapearence!
[H.T. Sheringham]
Letzte Änderung: 05 Jul 2014 08:39 von HerrJanssen. Begründung: Fehlerbeseitigung...

Aw: Palomarknoten 05 Jul 2014 09:54 #11437

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mupliss schrieb:
Diese ganzen Tragkraftwerte sind vollkommener Quatsch.

30er Schnur mit 9kg Tragkraft an 3.5 lbs Rute. Wenn man jetzt richtig Gas gibt und die Rute brutal rannimmt, was kommt denn da an der Schnur an? Vielleicht 3kg, uns das sind dann 6lbs!
Und die 3kg hält der Haken im Maul?
Bei 50% Tragkraft wären es 4,5kg und das wären jetzt immer noch 50% Sicherheit.

Entscheidend ist ausschließlich, dass, welcher Knoten auch immer, dieser Knoten ordentlich gebunden ist. Mit Wasser oder Spucke und ohne Überschläge oder Verdrehungen und so weiter...



Da ist durchaus etwas dran, zumal ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Schnur zu 99% nicht aufgrund des Knotens reißt. (kann man bei Hängern gut testen )
Verwende fast nur Grinner-Varianten und Noknot, ab und zu auch den Palstek .
Mein Hautaugenmerk lege ich daher eher auf die Abriebfestigkeit der Schnur, sowie deren Unversehrtheit.

Aw: Palomarknoten 05 Jul 2014 10:38 #11438

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@ Freddy,
es soll eigentlich um gute Angelknoten gehen bzw. jene, mit denen hier gute Erfahrungen gemacht wurden. in dem Sinne habe ich die Überschrift nun geändert.
Der Palomar von Wolfgang diente mir nur als "Aufhänger".

Den Clinch habe ich früher zum Öhrhakenbinden benutzt, empirisch möchte ich meinen der Grinner hält besser. Liegt evtl. daran, dass er beim Zusammenziehen "zerstörungsfreier" rutscht.
... aber auch beim Clinchknoten lege ich die Schnur doppelt durch die Öse (siehe Zeichnung ganz unten).
Für die Verbindung zweier Schnüre verwendete ich den Bloodknoten, der doppelte Grinner geht schneller.

Den Schlaufenknoten, den mit doppelt gebundener Schlaufe, verwende ich immer wenn Kartoffeln per Ködernadel auf den Haken gezogen werden müssen. Das dies keine Plötzentechnik ist, muss ich nicht erläutern, gerissen ist mir so eine Schlaufe trotz dicker Karpfen noch nie.

mupliss schrieb:
Diese ganzen Tragkraftwerte sind vollkommener Quatsch.

30er Schnur mit 9kg Tragkraft an 3.5 lbs Rute. Wenn man jetzt richtig Gas gibt und die Rute brutal rannimmt, was kommt denn da an der Schnur an? Vielleicht 3kg, uns das sind dann 6lbs!
Und die 3kg hält der Haken im Maul?
Bei 50% Tragkraft wären es 4,5kg und das wären jetzt immer noch 50% Sicherheit.

Entscheidend ist ausschließlich, dass, welcher Knoten auch immer, dieser Knoten ordentlich gebunden ist. Mit Wasser oder Spucke und ohne Überschläge oder Verdrehungen und so weiter...


Jain, warum wohl benutzen die Jerkbaitangler 60 lbs Schnüre und stärker. Nicht wegen der zu erwartenden Fänge sondern wegen der Power, die durch die Rute auf die Schnur kommt ... falls der Auswurf mit 120g Jerks doch überraschenderweise gebremst wird
So ein Jerk fliegt sonst verdammt weit

Ach ja .... wer benutzt denn noch Nanofil
Knoten für Dropshot kann ich noch nicht. DS hebe ich mir auf ... das geht gut mit Tatterich im hohen Alter, wenn ich die 180Grammer Hechtrute nicht mehr halten kann, um meine 25er Gummis zu werfen.
... einen Tennisarm davon hatte ich schon letzten Herbst, das Alter fordert die ersten Tribute
Ich angele, um dem Lärm der Welt zu entfliehen.
Letzte Änderung: 05 Jul 2014 16:01 von Tincer.

Aw: Palomarknoten 05 Jul 2014 12:14 #11442

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Tincer schrieb:

Ach ja .... wer benutzt denn noch Nanofil



*Schnipp* *Schnipp* Ich!



Auf meiner kleinen Sargus, mit der ich in die Ostsee renne, ist mir das die liebsten Schnur geworden. Allerdings jetzt nicht in der 0.02mü Ausführung, sondern, ich meine 0.15mm oder so. Die Wurfeigenschaften sind einfach klasse. Am NO-Kanal nehme ich die manchmal zum light-Zandern, oder wenn die Rapfen JWD randalieren.

Auf Jigge und Jerke mag ich sie aber auch nicht...

Aw: Palomarknoten 05 Jul 2014 15:54 #11447

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Nanofil nur im Winter beim Zanderangeln, wenn sich schon Eis an den Rutenringen bildet und dann gleich die heftigste Version (12 kg) weil die halbwegs 5 kg bis 6 kg aushält

Rapante, mal ehrlich wie lange halten denn diese "superglatten Wurfeigenschaften", die unbestritten zu Anfang des Lebens dieser Leine vorhanden sind ... keine fünf Angeltage
... und wehe du hast die Strippe an einem Hänger mal überreckt, die reißt dann wie Spinnweben.

Aber da es hier um Knoten geht, die sind echt tricky bei dem Zeug, da hält eigentlich keiner so richtig ... lediglich der doppelte Schlaufenknoten halbwegs, ei der Daus
Ich angele, um dem Lärm der Welt zu entfliehen.

Aw: Palomarknoten ... und seine Alternativen 05 Jul 2014 16:06 #11448

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Ich fische das Zeug jetzt im zweiten Jahr, bin eigentlich immer noch sehr zufrieden. Muss aber dazu sagen, dass die Leine pro Saison nur 4 bis 5 mal Salzwasser sieht, und dann vielleicht noch fünfmal die brackige Kanal-Plörre.

Wie gesagt, ich nehme ja auch eine etwas robustere Variante, Versuche mit den dünneren Stärken führten dazu, dass einige Spökets wohl heute noch unterwegs sind.

Da ich immer so zwei, drei Meter FC Schlagschnur vorschalte, hat sich auch das Problem mit den Spontanabrissen nach einem Hänger relativ reduziert. Meistens gibt dann beim freiruckeln das FC nach.

Ich habe damit einige Knoten durch, auch den verbesserten Albright, der ja glaube ich für die Schnur auch von Berkley empfohlen wird. Aber der geht mir einfach nicht so gut von der Hand, darum nehme ich da mittlerweile nur noch das doppelte Lottchen.

Zum Zandern im Winter verwende ich entweder die Stroft GTM oder eine Mono/FC Hybridschnur, auch auf der Baitcaster. Und wenn die auch anfängt, in den Ringen zu vereisen, wird es Zeit für den heinmischen Ofen. Da spare ich mir dann natürlich ein FC Vorfach, und knüpper die Jigs direkt mit dem Grinner (oder auch mal Palomar) an...

Aw: Palomarknoten ... und seine Alternativen 05 Jul 2014 22:57 #11457

  • Tincer
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Ich schalte Stroft GTM davor, als Puffer und Sollbruchstelle, davor dann noch das Stahlvorfach.
So "vermint" man nicht die Gewässer mit zig Metern Flechtschnur.
Der doppelte Grinner hielt bei mir nicht, selbst mit acht Turn`s nicht, der zieht sich auf so glatt ist die Nanofil.

Jetzt verpasse ich der Nano einen doppelten Schlaufenknoten in den ich dann die Monospitze mit einem Grinner einbinde.

Genau, wenn des Eises zu viel in den Ringen hängt ... ab an den Ofen, Lumumba schlürfen und ein Buch lesen
... aber die derzeitigen Temperaturen vor der Haustür lassen solche Assoziationen irgendwie nicht zu.
Ich angele, um dem Lärm der Welt zu entfliehen.
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