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THEMA: Der Monsterfeeder

Der Monsterfeeder 21 Mär 2009 22:15 #258

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  • Beiträge: 439
Der Monsterfeeder

Vorab, die Sache ist noch nicht erprobt, scheint mir aber sehr funktionell.

An meinem neuen Flussrevier, der unteren Ahr haben wir ein Posenangelverbot, um das Mistwurmfischen auf Salmoniden auszuschließen. Das ist halt so und es ist vernünftig. Grundangeln ist aber auf der Strecke uneingeschränkt erlaubt.

Der angesprochene Bereich mäandert stark, hat tiefe Züge in den Außenkurven, liegt sehr ruhig und abseits begangener Weg, wird nur von uns wenigen Vereinsmitgliedern befischt und hat vor allem mit sehr kräftigen Döbeln und Barben aufzuwarten.

Konventionelles Feedern scheint mir dort nicht das Mittel der Wahl zu sein und auch eine Anfütterung mit Futterballen dürfte auf Dauer zu viel Störung am Platz verursachen. Darum möchte ich den Monsterfeeder ausprobieren.

Dazu wird ein Zwiebelsack herhalten müssen. Den werde ich mit Ballen von sehr bindigem Feederfutter, grob zerkleinerten alten Brötchen, verklebten Maden und Rotwürmern, sowie einigen Steinen füllen. Das ganze kommt dann an einem Strick an den Anfang des Zuges. So glaube ich, kann man den Radau auf ein Minimum beschränken und hat trotzdem einen stetigen Strom an Anfutter.

Es müsste schon saudumm hergehen, wenn das nicht hinhauen sollte!
ARGE Zielfisch

Aw: Der Monsterfeeder 22 Mär 2009 00:51 #259

  • Wolfgang
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  • Beiträge: 1361
Hi Andal!

Die Idee mit solchen Futtersäcken ist schon über hundert Jahre alt. Da ich alte Angelbücher sammle, bin ich schon auf die kuriosesten Futterstrategien gestoßen...

Dennoch, das kann funktionieren. Es ist aber wichtig zu bedenken wie groß der Bereich sein soll den Du füttern möchtest und wie das Substrat aussieht. Bei glatter Oberfläche (Sand) rollen die Maden Quasi immer weiter bis zur nächsten Eintiefung. Das können viele Meter sein (dann fressen die Fische auch dort und nicht in der Nähe des Futtersacks). Gibt es dort hingegen große Steine, bleiben die schweren Bestandteile sofort liegen.

Ich kann mir auch vorstellen, dass gerade die Barben direkt an dem Futtersack fressen. Es wäre also gut, direkt in dessen unmittelbarer Nähe zu fischen.

Aber: Ist es überhaupt nötig über längere Zeit einen stetigen Strom an Futter zu erzeugen? Das würde ja bedeuten, dass Du den Platz längere Zeit befischen möchtest. Ist das überhaupt die richtige Taktik an so einem Flüsschen? Wäre es nicht besser, mehrere Plätze kurz vor dem Angeln einmalig anzufüttern (Baitdropper) und nach einer Wartezeit die sich wieder beruhigten Plätze nacheinander zu befischen? Dann suchst DU die Fische und nicht DIE FISCHE Dein Futter.

Gruß

Wolfgang

Aw: Der Monsterfeeder 22 Mär 2009 02:27 #260

  • Andal
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  • Beiträge: 439
Das der Sack-Trick nicht neu ist, ist mir schon klar. Schon mit meinem Vater haben wir einfach einen Wecken Brot mit einem Stein gestopft und versenkt.

Ich möchte an diesem, mir völlig neuen Revier einfach feststellen, was überhaupt los ist. Dementsprechend direkt am Sack fischen, als auch mit rollenden Montagen den Bereich darunter abgrasen.

Die Ahr ist in diesem Teilstück bereits renaturiert und auch dementsprechend eingewachsen. Großartig am Ufer herumstromern, wie an Tieflandflüsschen ist da nicht möglich. Sollte man auch nicht unbedingt ausreizen, da es auch für Vögel eine Insel intakter Natur ist. Darum will ich auch den Angelplatz räumlich recht begrenzt halten.

Letzten Endes ist es ja auch nur der Versuch, ob es an diesem Gewässer funktioniert.
ARGE Zielfisch
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