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Rotaugen mit Selbsthakmontage
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THEMA: Rotaugen mit Selbsthakmontage

Rotaugen mit Selbsthakmontage 21 Jun 2009 23:06 #333

  • Wolfgang
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  • Moderator
  • Beiträge: 1361
Hallo Forumler!

Ich hoffe, dass ihr mir mit einigen Tipps oder Anregungen entgegen kommen könnt. Ich befische seit vier Wochen ein Gewässer, dass offensichtlich mit einem guten Friedfischbestand an sehr großen Rotaugen, Schleien und Brassen aufwarten kann. Ich bin also endlich mal in der Lage mit Ruhe etwas zu experimentieren.

Nachdem mir von Massenfängen (6 Stück an einem Vormittag) 1-1,5 kg schwerer Rotaugen berichtet wurde, bekam ich leichten Schwindel. Die Fische wurden beim Feederangeln gefangen, weshalb ich mich bei meinem ersten Versuch auch für die Feeder entschlossen hatte. Ich habe sehr viel Rotaugen gefangen, jedoch hauptsächlich kleine. Da mir nichts an Massenfängen liegt und mich nur die großen Fische interessieren, bin ich an den Folgeabenden darauf umgestiegen, die Futterkörbchen mit zusätzlichen 40gr zu beschweren und mit Back-Stop, d.h. als Selbsthakmontage zu fischen. Als Vorfach habe ich mich für 35cm 8lb Silkworm und 12er Drennan Specimen entschieden. Gefischt wurden zwei Maiskörner am Haar. Mein Ziel war es die großen Rotaugen zu selektieren.

Das Ergebnis waren natürlich sehr viele Bisse, die sich nicht hakten. Man muss sich da schon zurückhalten und darf nicht anschlagen. Das waren aber scheinbar nur die kleinen Fische, die es nicht schafften die beiden Maiskörner bei gegebener Vorfachlänge ins Maul zu bekommen.

Am Ende des Abends, nach etwa 4 Stunden, hatte ich schließlich 7 Rotaugen von ca. 300 - 400 gr. und kein kleines. Ein für mich besonderer Vorteil der Selbsthakmontage ist es, dass alle Fische ganz knapp gehakt hatten und der Haken so schonend zu lösen war (diesen Vorteil kann ich gar nicht deutlich genug betonen!)

Gestern hatte ich mit den Rotaugen kein Glück, denn ich habe bei meiner "Gewässerexploration" scheinbar eine gute Brassenstelle erwischt. Auch hier habe ich wie beschrieben mit Selbsthakmontage und zwei Maiskörnern am Haar gefischt. Das Ergebnis waren 8 Brassen um die zwei Kilo und eine von ca. drei Kilo. Natürlich hatte ich unzählige Fehlbisse. Da ich aber nur große Fische hatte und keinen Winzling, vermute ich, dass ich über die Selbsthakmontage selektieren konnte.

Warum habe ich das nicht schon längst ausprobiert? Habe ich, an einem Gewässer wo es jedoch Rotaugen von maximal 300gr. gibt. Da war das nicht effektiv. Ich denke nun, dass Rotaugen von 300gr. aufwärts die Größe ist, die ich mit zwei Maiskörnern selektiere.

Also, ich würde mich freuen, wenn jemand eine Anregung hat, die mich vielleicht weiter bringt!


Hier ein paar Fragen:
- Würdet ihr Feederangeln generell zu Fangen großer Rotaugen empfehlen?

- Was würdet ihr für Rotaugen (oder generell) bevorzugen: method feeder mit entsprechend festem Futter oder Standard open end feeder mit Fluffifutter und Partikeln (wie ich es bisher mache)?

- Welche Vorfachlänge würdet ihr bei Rotaugen bevorzugen?

- Vorfach Monofil oder geflochten?

- Mit welchen Ködern am Haar habt ihr für Rotaugen gute Erfahrung?

Fragen über Fragen...

Viele Grüße

Wolfgang

Aw: Rotaugen mit Selbsthakmontage 22 Jun 2009 22:45 #334

  • Andal
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  • Beiträge: 439
Wolfgang schrieb:
Hier ein paar Fragen:
- Würdet ihr Feederangeln generell zu Fangen großer Rotaugen empfehlen?


Nicht unbedingt. Um fressbare Partikel im Korb zu halten, braucht es Bindemittel, die dann wiederum Wolken und kleinere Rotaugen zur Folge haben. Die besten RA-Fänge hatte ich beim Nachtfischen auf Futterplätzen, die ich bereits in der ersten Dämmerung angelegt habe. Mais, Hanf, kleine Pellets und Boilie-Bruch...

- Was würdet ihr für Rotaugen (oder generell) bevorzugen: method feeder mit entsprechend festem Futter oder Standard open end feeder mit Fluffifutter und Partikeln (wie ich es bisher mache)?


Wie beim Karpfenfischen. Anfüttern und mit einer Festbleimontage. 1 1/2 oz. Blei reichen vollkommen.

- Welche Vorfachlänge würdet ihr bei Rotaugen bevorzugen?


Mein Standard liegt bei 20 cm langen Vorfächern.

- Vorfach Monofil oder geflochten?


Silkworm in 6 lbs.

- Mit welchen Ködern am Haar habt ihr für Rotaugen gute Erfahrung?


Mais, genauer gesagt unbehandeltem Hartmais und unbehandelten Riesenhanfkörnern. Jeweils passend zur Fütterung.
ARGE Zielfisch

Aw: Rotaugen mit Selbsthakmontage 23 Jun 2009 21:41 #335

  • Wolfgang
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  • Moderator
  • Beiträge: 1361
Hallo Andal!

Das mit dem Futter und den kleineren Rotaugen ist ein guter Hinweis. Danke!

Ich bin nur skeptisch bei den 20cm Vorfach. Ich habe - von den wenigen Erfahrungen bisher - eher das Gefühl, dass längere Vorfächer bei Rotaugen besser sein könnten, damit sie Zeit haben den Köder auch richtig zu nehmen. Ich werde demnächst beides mal parallel vergleichen. Welche Hakengröße fischst Du denn?

Was meinst Du mit "unbehandeltem Mais"? Kochen tust Du ihn aber schon, oder hast Du 5 Pfündige Killerrotaugen in Deinem Pool?

Hast Du einen Link, wo man den Riesenhanf bekommt?

Gruß

Wolfgang

Aw: Rotaugen mit Selbsthakmontage 23 Jun 2009 23:35 #336

  • Andal
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  • Top Boarder
  • Beiträge: 439
Ich habe die Vorfächer eigentlich immer so kurz, wie beim Karpfenfischen, da ich so Bisse hatte. Warum ein laufendes System ändern? Ich muss dazu in der Vergangenheitsform schreiben, da ich hier im Rheinland noch kein wirklich gutes Rotaugengewässer gefunden habe.

Meine Haken waren bis jetzt die 12er B983 von Kamasan, knotenlos gebunden und mit minimal langem Haar.

Mit unbehandeltem Mais meine ich wirklich Körner, so wie sie der Acker hervorbrachte. Die bohre ich mit einem Minimotbohrer und montiere gleich zu Hause fertig beköderte Rigs. Das habe ich von einem Kollegen abgekupfert, der immer schon so mit Partikeln fischt. Die Fische merken es eh erst im Maul, spucken aus und dann dreht auch schon der Haken...! Von ihm hatte ich auch den Riesenhanf, den er aus Ungarn mitgebracht hat. Vielleicht hat er eine Bezugsquelle. Meine Vorräte sind auch fast alle. Mit dem künstlichen Hanf von Enterprise Tackle sollte es aber auch gehen.
ARGE Zielfisch
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