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THEMA: Probleme mit Schleien

Probleme mit Schleien 19 Mai 2019 15:21 #19607

  • Kurt Mack
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  • Beiträge: 12
Hallo!

Ich angele an einem stark verkrauteten kleinen Weiher, der kaum befischt wird. Der Weiher ist fast konstant zwischen 90 und 120 cm tief und hat kaum größere Flachwassergebiete. Natürliches Futter gibt es in großen Mengen und die Fische sind durchweg gut bis sehr gut genährt. Von Anfang April bis Anfang Mai konnte ich unter anderem 10 Schleien von 39 bis 48 cm fangen. Bei 4 Touren in den letzten 2 Wochen konnte ich nur noch kleinere Weißfische fangen. Außerdem habe ich nur mit Maden gefangen, obwohl ich immer einen alternativen Köder (Pelletteig, Kompostwürmer, Sprock, Weizen) an der 2. Rute angeboten habe. Angefüttert habe ich 3 Stellen regelmäßig 2-4 x pro Woche mit je 50 bis 100 ml Pellets, Maden und Weizen. Gelegentlich sieht man kleinere und größere Blasenteppiche, nur bisher ganz selten auf dem Futterplatz. Mit der von mir normalerweise bevorzugten Liftmethode konnte ich nur eine Schleie fangen, obwohl ich mit einer Rute zu 90% der Zeit damit gefischt habe. Die Angelplätze habe ich Anfang April in einer Entfernung von 10 bis 20 m auf einer Fläche von 3 x 3m vom Kraut geräumt und seit dem nur ganz wenig nacharbeiten müssen. Normalerweise bleiben angefütterte Plätze durch die Futtersuche der Fische nahe zu krautfrei. Gefischt und gefangen habe ich fast über den ganzen Tag, bei klarem Wasser und Sonnenschein konnte ich nur 2 Schleien überlisten.
Jetzt meine Frage: Sind die Schleien vielleicht schon am Laichen? Die Wassertemperatur ist noch unter 18 °C. Die Rotaugen haben in den letzten 2 Wochen gelaicht, die Rotfedern stehen kurz davor.
Was wäre euerer Meinung vernünftiger: Einfach durchhalten, andere Köder testen (Miniboilies, Tauwurm, Mais) oder eher die Angelzeit in die Morgen- oder Abend/Nachtstunden verlagern? Oder vielleicht eine neue Stelle räumen?

Tschüss, Kurt
20190424Schleie42.JPG20190424Schleie42.JPG
Letzte Änderung: 19 Mai 2019 15:23 von Kurt Mack.

Aw: Probleme mit Schleien 19 Mai 2019 20:20 #19608

  • Tincer
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  • Beiträge: 1257
Wenn Weißfische laichen sind Schleien immer schwer zu fangen, die sammeln dann lieber Rogen ab.
... und hör auf zu füttern.
Ich angele, um dem Lärm der Welt zu entfliehen.

Aw: Probleme mit Schleien 20 Mai 2019 15:11 #19609

  • Chubberoni
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  • Beiträge: 99
Schleien in wenig befischten Gewässern sind oft auf natürliche Nahrung fixiert. Maden passen hier noch sehr gut ins Beuteschema, Teig, Pellets, Boilies etc. aber nicht. Je wärmer die Wassertemperatur, desto mehr natürliche Nahrung (Laich gehört im Endeffekt auch dazu), desto stärker wird das Problem.
Die Liftmethode basiert auf einem relativ hohen Bleigewicht nahe vor dem Haken und kann für Fische, die es gewohnt sind, kleine natürliche Nahrungspartikel zu fressen schon zu grob sein. Ein fein austarierter Waggler mit dünner Antenne mit einem leichteren Bleischrot kurz vorm Köder zeigt verhaltene Bisse oft besser an. Wer Unterwasseraufnahmen von fressenden Schleien gesehen hat, der weiß, dass sich diese oft sehr langsam mit minimalen Bewegungen über den Futterplatz bewegen. Auch wenn sie nicht stark befischt wurden ist das ihre natürliche Art zu fressen.
Ich würde also bei Maden und kleinen Partikeln bleiben. Feine Posenmontagen wenn die Weißfische das zulassen. Falls nicht, würde ich Gummi Maden am Maden Korb (als Festblei mit sehr sehr kurzem Vorfach) versuchen. Ist der Grund schlammig, empfehle ich ein Helicopter Rig.
Zur Stellenwahl: Natürlich da, wo Du die Blasenteppiche gesehen hast!
Viel Erfolg wünsche ich
p.S.: und ja, Angelzeit verlagern! Morgens und Abends ist in Kleingewässern besser.....
Letzte Änderung: 20 Mai 2019 15:31 von Chubberoni.

Aw: Probleme mit Schleien 20 Mai 2019 19:06 #19610

  • Kurt Mack
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  • Beiträge: 12
Hallo!

Danke, für die Enregungen.

Meine Liftmethode ist ziemlich sensibel. Ich habe ein SSG je nach Köder 6 - 10 cm vom Haken entfernt und nutze eine selbstgemachte Pfauenkielpose, die mit dem Bleischrot höchstens 0,4 g überbleit ist.

Morgen früh versuche ich wieder eine Schleie zu erwischen. Diesmal werde ich nur mit wenigen Maden anfüttern und feiner fischen.

Tschüss, Kurt

Aw: Probleme mit Schleien 21 Mai 2019 19:29 #19611

  • Kurt Mack
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  • Beiträge: 12
Hallo!

Heute morgen war viel mehr los auf dem Futterplatz. Ich habe 2 Plätze nur mit 20ml Maden angefüttert und alle 15 Minuten eine Portion mit der Schleuder nachgefüttert. Schleien waren an einem Platz unterwegs und haben gelegendlich Blasenteppiche beim Fressen ausgelöst. Leider hat sich keine für meinen Köder interessiert. Einige schöne Rotaugen von 20 bis 30 cm haben mir die Zeit des Wartens verkürzt.

Tschüss, Kurt

Aw: Probleme mit Schleien 22 Mai 2019 10:00 #19612

  • Peter
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  • Beiträge: 127
Hallo Kurt
ich hatte letztes Jahr das gleiche Problem...bei mir war dann der Schlüssel zum Erfolg( auch Dank der vielen hilfreichen Tips hier...Danke nochmal...besonders an Tincer ) das ich den Köder ein paar cm über Grund angeboten habe...ab dann lief es. Und Maden zum anfüttern würde ich weg lassen, lockt nur klein Zeug an den Platz. Ich würde nur ganz sparsam mit Partikel und Pellets anfüttern...
Gruß Peter

Aw: Probleme mit Schleien 23 Mai 2019 14:41 #19614

  • Fredo
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  • Beiträge: 54
Diese Erfahrung habe ich im Sommer letzten Jahres auch gemacht (ebenfalls Kleingewässer, relativ flach und verschlammt). Mit aufgelegtem Köder ging nichts, knapp über dem Boden angeboten: Biss auf Biss... Siehe hier:

www.classycatchers.de/forum/17-schleie/18759-tinca-time

Grüße

Fredo

Aw: Probleme mit Schleien 23 Mai 2019 17:58 #19615

  • Kurt Mack
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  • Beiträge: 12
Hallo!

Auch wenn sich mein Inneres gegen die Methode sträubt, werde ich beim nächsten Mal meine Maden an der zweiten Rute einige Zentimeter über Grund anbieten. Ich werde berichten.

Tschüss, Kurt

Aw: Probleme mit Schleien 30 Mai 2019 16:09 #19631

  • Kurt Mack
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  • Beiträge: 12
Hallo!

Heute morgen hatte ich endlich wieder Zeit. Von 5.30 bis 11 Uhr konnte ich 4 Schleien von 44 bis 48 cm fangen. Gefangen habe ich mit der "alten" Methode, einfach 10 cm aufgelegt. Die erste Schleie hat sich deutlich stärker gewehrt, als die früher gefangenen, sodass ich vom 16er Vorfach auf 20er durchgehend und einem stabileren Haken gewechselt habe. Was im Nachhinein auch gut war. Jede Schleie spurtete nach dem Anhieb direkt ins Kraut. Maden schwebend brachte nur Weißfische und Barsch. Ich vermute, dass die letzten Versuche wegen den kalten Nächten und dem unbeständigen Wetter einfach keine Fangtage waren. Ich konnte auch deutlich mehr Blasen, Aktivitäten und viele Insekten (Köcherfliegen, Mücken und Schlammfliegen) beobachten.
Vielleicht habe ich mir einfach zu viele Gedanken gemacht. Ausdauer ist beim Naturköderfischen ein wichtiger Erfolgsfaktor.
Bilder habe ich leider keine. Die dickste Schleie habe ich ausnahmsweise gewogen. 2050 g bei 48 cm.

Tschüss, Kurt

Aw: Probleme mit Schleien 30 Mai 2019 19:40 #19633

  • Tincer
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  • Beiträge: 1257
... da hat sich das Innerste aber wirklich erfolgreich gesträubt
Petri heil.
Ich angele, um dem Lärm der Welt zu entfliehen.
Letzte Änderung: 30 Mai 2019 20:54 von Tincer. Begründung: da fehlte ein "u"
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