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Vom Versuch Döbel zu fangen...
(1 Leser) (1) Gast

THEMA: Vom Versuch Döbel zu fangen...

Vom Versuch Döbel zu fangen... 07 Nov 2012 23:13 #3658

  • FloBT
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Hallo zusammen,

hier möchte ich meine Versuche dokumentieren Döbel zu überlisten. Seit Anfang diesen Jahres fische ich nun gezielt auf Döbel, der Durchbruch ist mir aber noch nicht gelungen. Ein etwa handlanger Döbel hatte sich im Sommer ein paar Maden an der Posenmontage geschnappt und zwei ebenfalls recht kleine Fische nahmen einen Wobbler, der eigentlich für Forellen gedacht war. Das wars. Trotz vieler Angeltage ist die Bilanz ziemlich ernüchternd und deprimierend, weshalb ich beschlossen habe diesen Thread hier zu eröffnen.
Vielleicht fallen euch ja grobe Fehler auf, Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.

Letzte Woche war ich bei recht schönem Wetter wieder an einem kleinen Flüsschen hier in der Nähe unterwegs. Über den Döbelbestand kann ich noch wenig sagen. Der Fluss ist recht schmal, der Boden weitgehend lehmig/sandig, stellenweise kiesig. Die Strömungsgeschwindigkeit ist wegen der zahlreichen Wehre recht unterschiedlich.
Zuerst hatte ich mit Hanf und ein paar Würfeln Frühstücksfleisch mehrere Stellen angefüttert und nach etwa einer Stunde mit dem Angeln begonnen. Die einzelnen Stellen wurden etwa 30 Minuten befischt, danach ging es weiter. Erfolgsversprechende Stellen wurden gegen Abend noch einmal besucht.

Wassertemperatur 7,5°C, klares bis leicht angetrübtes Wasser / leichter Regen, später kam sogar die Sonne raus.

Stelle 1
Unter dem Baum links befindet sich ein recht tiefes Loch, das Ufer ist unterspült.


Stelle 2
Überhängender Busch und etwas Treibgut


Stelle 3
Eine lange überhängende Buschreihe
die Angelstelle liegt stromaufwärts "vor" den Büschen, der Köder sollte darunter treiben

und die gleiche Stelle "von unten" - hier sieht man die Buschreihe recht gut

ein Angelversuch unterhalb der Buschreihe brachte keinen Biss

Stelle 4
Treibgutansammlungen


Stelle 5
Eine tief ausgespülte Außenkurve mit überhängenden Büschen und Treibgut


Wie ihr seht, hatte ich in der Hoffnung Fische zu finden recht viele Plätze beangelt.
An Stelle 3 hatte ich einen recht zaghaften Biss auf Käsepaste. Der Fisch blieb jedoch leider nicht hängen. Keine Ahnung, ob es ein Döbel war. Sonst war es ruhig.
Auch ohne Fisch war es klasse. Ich bin einfach gerne am Wasser unterwegs.

Nächsten Freitag geht es wieder los. Fotos werde ich natürlich wieder machen.

Grüße,
Florian
Letzte Änderung: 08 Nov 2012 11:50 von FloBT.

Aw: Vom Versuch Döbel zu fangen... 08 Nov 2012 15:15 #3666

  • xAlex
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Zaghafte Bisse passen nicht zu Döbel. Das hatte ich an verschiedensten Gewässer in verschiedenen Ländern noch nie(!).
Nach kurzen zittern, geht die Quiverspitze weg. Posen zieht es meistens auch ordentlich zur Seite weg. Döbelbisse halte ich für absolut rasant.

Der Fluss riecht meiner Meinung nach Döbel. Die Größe und Beschaffenheit ein gutes Gewässer.

Noch ein paar Fragen um die Situation besser analysieren zu können:
Wieviel Kraut hat das Gewässer?
Zeigen Döbel sich im Sommer an der Oberfläche?
Wo hast du die kleinen Döbel gefangen?
Wie angelst du?
Auch Trotting oder nur Halbstationär?
Gibt es sehr viele Beifänge das du Maden auschließen must?


Grüße

Alexander
Biggie und Fibre Paste süchtig...

Aw: Vom Versuch Döbel zu fangen... 08 Nov 2012 22:39 #3668

  • Wolfgang
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Hi!

1. Gibt es in dem Gewässer auch tatsächlich einen nennenswerten Bestand an guten Döbeln? Wenn nicht, dann kannst Du da ja lange angeln. Tipp: Starte Deine Döbelversuche dort, wo bekannterweise viele Döbel vorhanden sind, auch wenn Du dafür 200 km fahren musst!

2. Die Gewässer sind aktuell noch voll (!) mit Nahrung. Wenn in dem Fluss große Döbel vorkommen, versuche es dort noch mal ab Januar nach den ersten richtig derben Hochwässern. Dann sind die Döbel hungrig und springen viel besser auf den Köder an.

3. Angele bei Hochwasser! Dann drückt es alle fische förmlich ans Ufer und Du kannst sie da gezielt beangeln. Bei dem bisschen Strömung und den noch recht hohen Wassertemperaturen können die Döbel überall stehen, wodurch sie schwerer zu finden sind.

Grüße

Wolfgang

Aw: Vom Versuch Döbel zu fangen... 08 Nov 2012 22:44 #3669

  • FloBT
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  • Beiträge: 23
Moin,

Zaghafte Bisse passen nicht zu Döbel.

Dann war es kein Döbel. Der Einhängebissanzeiger ist langsam mehrmals ein kleines Stück hoch und runter gewandert. Schade, ein Biss wäre schonmal ein kleiner Erfolg gewesen
Der Fluss riecht meiner Meinung nach Döbel. Die Größe und Beschaffenheit ein gutes Gewässer.

Beim Döbelbestand bin ich mir bei diesem Gewässer nicht so sicher. Angeblich gibt es dort Döbel. Was ich bis jetzt so gelesen habe, scheint der Döbel jedoch für die Vermehrung Kies bzw. Schotter als Laichsubstrat zu brauchen. Der Flussgrund besteht jedoch weitgehend aus einem Sand/Lehm - Gemisch. Kies gibt es nur an sehr wenigen, sehr kurzen Abschnitten mit schnellfliessendem Wasser unterhalb von Wehren. An manchen Strecken ist mir noch überhaupt kein Kies aufgefallen. Können sich die Döbel denn überhaupt richtig in so einem Gewässer vermehren? Sie müssten sich vor allem mit größeren Flussbausteinen (v.a. in den Kurven), zahlreichen Ästen, ein paar Pflanzen und eben Lehm/Sand begnügen. Vielleicht waren "meine" beiden Döbel auch einfach nur "heruntergespülte" Fische...?
Zeigen Döbel sich im Sommer an der Oberfläche?

Das Wasser hat ungefähr die Farbe von dünnerem grünen Tee Das Orten und Bestimmen von Fischen ist daher recht schwierig. Man sieht hier und da mal einen Ring an der Oberfläche, der Verursacher ist aber auch mit Polbrille meist nicht zu erkennen. Ob das an der Oberfläche Döbel sind, kann ich nicht sagen. Eingeworfene Brotflocken werden jedenfalls auch nach längerem Füttern (>30min) aus einer versteckten Position heraus hartnäckig ignoriert.
Wieviel Kraut hat das Gewässer?

Der Fluss ist an den Strecken, die ich bis jetzt kenne, weitgehend krautfrei. Selbst flachere Stellen sind "blank" - jedenfalls die, an denen man den Flussgrund erkennen kann. Kraut hatte sich auch noch nicht in der Schnur verfangen. Wenig bis kein Kraut würde ich sagen.
Vielleicht haben die Opis mit ihren Spinnern auch alles ausgerupft
Wo hast du die kleinen Döbel gefangen?

Der kleine Döbel, der beim Trotting auf Maden biss, stammt aus einem anderen, jedoch ähnlichen Gewässer. Die beiden Döbel, die den kleinen Wobbler nahmen, haben ihn sich direkt neben einem kleinen Treibgutteppich in einer Aussenkurve geschnappt. Spätere Angelversuche mit diversen Ködern an der Stelle brachten keinen Biss.
Wie angelst du? Auch Trotting oder nur Halbstationär?

Das ist recht unterschiedlich. Im oben abgebildeten Fluss verwende ich meist einen "Split Shot Link-Leger" und lasse den Köder unter meiner Meinung nach "döbelig" aussehende Stellen (siehe Fotos) wie überhängende Büsche oder Treibgutteppiche treiben. An einem anderen Fluss fische ich auch mit der Pose, da mir das eigentlich mehr Spaß macht. Beim Legern füttere ich vor dem Angeln meistens 3-5 interessante Stellen mit Hanf, Frühstücksfleisch o.ä. vor und hole dann erst die Ausrüstung. Nach ca. 30 Minuten ohne Biss wird die Stelle gewechselt.
Das Trotten mit der Pose ist an dem oben beschriebenen Fluss riskant, da an den interessanteren Stellen unzählige Äste im Wasser liegen, welche die Montage recht zuverlässig fangen...
Als Köder verwende ich Käseteig (Eigenbau), Brotflocken, Frühstücksfleisch (meistens mit Curry)und kleine Würmer, zum Füttern verwende ich Hanf (meistens mit Knoblauch). Morgen werde ich auch mal Leber testen. Geht eigentlich auch Gänseleber? Hühnerleber war ausverkauft.
Gibt es sehr viele Beifänge das du Maden auschließen must?

Mit Maden hatte ich am Anfang experimentiert. Wenn mit Maden pur gefüttert wird, beissen fast ausschließlich Gründlinge in rauen Mengen. Wenn zusätzlich mit Pulverfutter gefüttert wird, überwiegen Rotaugen. Ganz ohne Füttern beisst selten ein Gründling, meist tut sich einfach nichts.
Da recht viele Menschen mit ihren Hunden an "meinem" Flussabschnitt unterwegs sind, werde ich es dort mal nachts auf Döbel probieren. Es wäre ja möglich, dass sich die Döbel an dem Gebell stören und nur nachts fressen. Gewöhnen sich Döbel an regelmäßige und immer gleiche Störung (Gebell/Menschen), oder bleiben sie scheu?

Neben dem oben beschriebenen Gewässer befische ich noch ein weiteres etwas größeres Flüsschen (ab morgen vielleicht ein drittes - mal sehen). Das hat sicher einen recht guten Bestand an kleineren Döbeln, große Fische werden jedoch kaum gefangen. Ob die schlicht nicht vorhanden sind, oder einfach zu schlau für die Angler sind, wird sich zeigen.
Ich habe dort jedenfalls wie oben erwähnt nur ein kleines Fischchen beim Trotten erwischt, obwohl ich dort wesentlich häufiger war. Fotos von diesem Fluss werde ich bei Gelegenheit auch mal machen. Vielleicht nächste Woche am Freitag.

So, das ist jetzt etwas länger geworden. Morgen geht es wie gesagt an einen anderen Fluss, welchen ich bis jetzt selber noch nicht kenne. Döbel gibt es dort jedenfalls, wie mir versichert wurde. Vielleicht hat morgen sogar einer Hunger...

Grüße
Florian
Letzte Änderung: 08 Nov 2012 22:48 von FloBT.

Aw: Vom Versuch Döbel zu fangen... 08 Nov 2012 23:14 #3672

  • FloBT
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  • Beiträge: 23
Hi,

da habe ich zu lange geschrieben...
Gibt es in dem Gewässer auch tatsächlich einen nennenswerten Bestand an guten Döbeln?

Das ist eben die Frage, ob es in diesem Fluss überhaupt Döbel in nennenswerter Menge gibt. Ohne Angeln werde ich das jedoch wohl nie rausfinden. Einheimische Angler nach Döbeln zu fragen ist zwecklos. Man wird nur dumm angeguckt, oder bekommt bestenfalls den Tipp auf richtige Fische (sprich Satzforellen und Karpfen) zu angeln. Die schmecken wenigstens gut und man hat das Geld für die Karte wieder reingeholt...
Starte Deine Döbelversuche dort, wo bekannterweise viele Döbel vorhanden sind, auch wenn Du dafür 200 km fahren musst!

Einen Fluss mit gutem Döbelbestand habe ich in der Nähe. Erfolgreicher war ich dort auch nicht

versuche es dort noch mal ab Januar nach den ersten richtig derben Hochwässern.

Bis Januar zu warten ist...hart. Es muss ja kein großer Döbel sein. Überhaupt regelmäßig Döbel zu fangen und so Erfahrungen zu sammeln, würde mir schon erstmal reichen. Deinen Tipp werde ich jedoch befolgen und verstärkt bei Hochwasser angeln.

Bei dem bisschen Strömung und den noch recht hohen Wassertemperaturen können die Döbel überall stehen, wodurch sie schwerer zu finden sind.

Die Wahl der richtigen Stelle ist genau das Problem, denke ich. Die Flüsse sind an manchen Strecken enorm zugewuchert. Alle paar Meter hängen Äste über das Wasser, Treibgutteppiche sind zahlreich vorhanden. Die Fische zu finden ist ohne genaue Gewässerkenntnisse ein Glücksspiel.

Grüße
Florian

Aw: Vom Versuch Döbel zu fangen... 09 Nov 2012 00:08 #3673

  • xAlex
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1. Vielleicht wars ein Biss, aber ich denke eher an zupfende Minifische.

2. Die Sache mit dem Kies stimmt, aber der Tollensefluss hat z.B auch wenig Kies, aber einen Hammer Döbelbestand.
Ich denke wenig Kies reicht für den Döbel. Wo einer ist sind meist ganz viele.
Die meisten Döbel fange ich meistens auf Schlammigen Grund.

3.Wenn das Gewässer wenig Kraut hat und die Döbel an der Oberfläche keine Köder nehmen, kann man zumindest mal Oberflächenköder ausschließen.

4. Ich würde nochmal mal Maden und Köfis, vllt. auch Wobbler verwenden um mehr Infos zu Sammeln. Eventuell kannst du die Döbel genauer orten.

5. In den Monaten März bis Oktober kann ich dir empfehlen zu mit Trotting Strecke zu machen. Damit findest du am ehesten die Standplätze.

6.Wie tief hast du die Köder beim Trotting eingestellt?
Gründlinge sind für mich ein unbekanntes Problem, diese sollten aber tief stehen.
Döbel eher im Mittelwasser.
Ja Döbel bleiben in der Regel scheu. Ich habe auch einen Bach der an einem
Jogger- und Radlerweg vorbei führt. Dort geht 90% in der Nacht.
Allerdings nur zur warmen Jahreszeit.

7.Hochwasser ist immer gut. Am besten sind dann imo Schnecken und Tauwürmer.

8. Die Wahl der Stelle ist leider das schwierigste. Döbel stehen dummerweise
auch an teilweise total "unatraktiven" Plätzen.
Daher würde ich die erste zeit so mobil wie möglich fischen.
In der nähe von kleinen Döbeln steht meist immer wieder die größeren.

Grüße

Alexander
Biggie und Fibre Paste süchtig...

Aw: Vom Versuch Döbel zu fangen... 09 Nov 2012 01:37 #3674

  • nasobem
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  • Fleißiger Boarder
  • Beiträge: 171
Ich würde zunächst den Hanf aus dem Futter verbannen.
Von März bis Oktober kann man in meinem Döbelwasser waten, ab Oktober geht das nicht mehr. Da helfen die Erkenntnisse aus dem Sommerhalbjahr nicht so viel um bei den deutlich höheren Wasserständen und Abflußmengen ab Oktober noch die Sommerangelmethoden anzuwenden.
Jetzt ist ufernahes Fischen angesagt. Die einstmals ähnlich Trockenmauern gestalteten Uferbefestigungen sind auf Grund der ungenauen Präzision, die in Frankreich vielerorts anzutreffen ist, abgerutscht und bieten einige Unterstände für Fische, die keine Lust haben, sich der Strömung auszusetzen.
Squameus herbosas capito interlucet arenas (Ausonius)

Aw: Vom Versuch Döbel zu fangen... 09 Nov 2012 15:36 #3677

  • Bitterling
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  • Engagierter Boarder
  • Beiträge: 93
[quote="FloBT" post=3672]Hi,

Einheimische Angler nach Döbeln zu fragen ist zwecklos. Man wird nur dumm angeguckt, oder bekommt bestenfalls den Tipp auf richtige Fische (sprich Satzforellen und Karpfen) zu angeln. Die schmecken wenigstens gut und man hat das Geld für die Karte wieder reingeholt...

das kenne ich auch, hab allerdings den Vorteil das die Döbel bei uns sehr häufig sind und man Sie auch sehr gut sehen kann, vorallem im Sommer.

Wünsch Dir weiter viel Geduld, irgendwann wirst du Sie schon finden.

gruß
Bitterling

Aw: Vom Versuch Döbel zu fangen... 09 Nov 2012 20:11 #3683

  • patrick
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  • Beiträge: 986
Bin selbst noch lange kein Spezi in Sachen Döbel, aber habe letztens in der Günz geangelt und "nur" Bisse auf schöne Brotflocken in einem Kehrwasser bekommen.

Habe mit Wurm an der gleichen Stelle geangelt und kaum einen Zupfer bekommen...eventuell muss man die Döbel manchmal etwas "reizen".
Unsereins steht ja auch manchmal auf etwas Auffälliges, Christbäume sollen ja schon bald wieder in Mode kommen..wird aber recht kurzweilig sein der Trend

Hab alle Döbel mit der treibenden Pose gefangen und immer schön mit einer Mischung aus bred-mesh, Rotaugenfutter, Getreide und Hanf beigefüttert, auch während des Drills.
Der Platz war auch recht unbequem zu beangeln.

Meine Vermutung zu meinem Gewässer ist, dass dort die Woche/n zuvor vermehrt auf Satzforellen geangelt wurde (habe auch 2 Satzforellen mit Flocke gefangen). Deshalb wohl in manchen Teilen Flaute. Auch an Stellen, die auf den ersten Blick Hot Spots sein sollten.
Zur Zeit werden auch in vielen Gebieten Fliesgewässer abgelassen zur Wartung der Wehre.

Eventuell ist ja das bei dir der Fall gewesen.
"BLOOD, SWEAT and BEERS"

-Frei nach Winston Churchill

Aw: Vom Versuch Döbel zu fangen... 12 Nov 2012 23:55 #3734

  • FloBT
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  • Aktiver Boarder
  • Beiträge: 23
Erstmal danke für die vielen Antworten. Die vielen Tipps helfen mir sehr weiter.
Bei dem Trip letzten Freitag am neuen Fluss hat kein Döbel gebissen, aber das Gewässer macht einen recht guten Eindruck auf mich. Viele kleine Ausbuchtungen mit Drehströmungen und überhängende Äste machen den Fluss recht interessant.
Die meisten Fotos sind leider nichts geworden, weil es wohl schon zu dunkel für meine schrottige Kamera war. Beim nächsten Versuch mache ich dann gleich am Anfang welche...hoffentlich mit (vorzeigbaren) Fischen.
Fluss (leichtes Hochwasser)

Da unter der Wurzel muss doch einer sein...



4. Ich würde nochmal mal Maden und Köfis, vllt. auch Wobbler verwenden um mehr Infos zu Sammeln. Eventuell kannst du die Döbel genauer orten.

Trotting mit Maden und in regelmäßigen Abständen eingeschossene Maden wären am "neuen" Fluss mein nächster Ansatz. In den kleinen Buchten kann man die Pose wunderbar lange treiben lassen. Allgemein werde ich auch beim Legern noch mobiler angeln, um mehr Stellen absuchen zu können.
Wobbler sind während der Forellenschonzeit keine gute Idee, denke ich. Mir wird bei einer Kontrolle niemand abkaufen, dass der kleine Wobbler für Döbel und nicht für Forellen ist.

6.Wie tief hast du die Köder beim Trotting eingestellt?

Die Tiefe hatte ich immer wieder verändert, um die Standtiefe der Fische zu ermitteln. Die Gründlinge haben sich den Köder wohl einfach an einer der zahlreichen flachen Stellen geschnappt.

Ich würde zunächst den Hanf aus dem Futter verbannen

Vom Hanf hatte ich mir durch die vielen kleinen Körnchen eine lange Beschäftigung der Fische ohne großen Sättigungseffekt erhofft. Aber ok, dann werde ich beim Legern erstmal (wenn überhaupt) nur mit ein paar Kostproben des jew. Hakenköders füttern.


Wünsch Dir weiter viel Geduld, irgendwann wirst du Sie schon finden.

Danke, die werden mich nicht so schnell wieder los. Mir ist das Angeln auf wilde Fische und das Herausfinden ihrer Lebensgewohnheiten einfach viel lieber, als das Angeln auf Satzfische in den typischen Vereinsgewässern. Da machen mir auch das häufige Schneidern und die lange "Einarbeitungsphase" überhaupt nichts aus. Irgendwann beisst dann der erhoffte Fisch und alle Mühen sind vergessen...

Grüße
Florian
Letzte Änderung: 12 Nov 2012 23:57 von FloBT.
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