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THEMA: Auf Barbe in England

Auf Barbe in England 07 Aug 2016 18:03 #15780

Zurück zu den Wurzeln! In das Land, in dem meine heimlichen Helden wie Richard Walker (Clarissa!), Peter Stone und Fred Crouch, John Wilson, Des Taylor und viele andere mehr den Barben auf der Spur waren und teilweise noch sind

Es musste ein Guide her, gern einer von den besonders erfahrenen Anglern, ein Barben-Spezalist. Gesucht, gefunden, Volltreffer: Steve Pope. 4 Tage war erunermüdlich damit beschäftigt Holger (Mein perfekter Beifahrer und Garant für unfallfreies Linksfahren! Sehr lesenswert sein Blog auf Köderführung.de) und mich an den Fisch zu bringen. Fütterte verschiedene "swims" an, half beim Keschern und war ein ständig fließender Quell von Geschichten, Fachwissen und unbezahlbarer Erfahrungen! Und er fischte natürlich(!?) nicht und ist damit ein Beispiel, wie ich mir perfektes Guiding vorstelle. Nur nebenbei, er ist Vorsitzender (chairman) der Barbel Society, die ist eigentlich einen extra Post wert. Aber darüber mehr in meinen, noch zu erstellenden Video-Clips.

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Wenn Ihr mal einen Guide für Barben sucht, Steve ist auch menschlich ein Genuss, ich kann ihn wärmstens empfehlen! Und er führt seine Gäste an private Strecken, die man sonst nicht befischen kann. (stevepopebarbelfishing.co.uk) Aber dran denken, spätestens ab Anfang eines Jahres ist er regelmäßig ausgebucht.

4 Tage, 4 Flüsse, der Lower Severn, am Beach und an der Green Door gab nur ein paar Weißfische her, obwohl hier stets mit echten Kalibern zu rechnen ist. Dafür schüttete der Himmel sein ganzes Füllhorn über uns aus.

Der berühmte Wye war da schon generöser und schenkte uns schöne Barben. das Wetter zeigte sich auch von besserer Seite.

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Beides größere Flüsse, an denen wir normal mit Feederkörben arbeiteten. Der Teme, ein schmaler, aber tiefer Fluss. Der 3. Tag, er behielt die Barben für sich, am gegenüberliegenden, 8 Meter entfernten Ufer allerdings waren die Döbel beißfreudig. Eine Gegend und ein Fluss zum Verlieben.

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Absolutes landschaftliches und fischereiliches Highlight war der Kennet, ein schmaler, flacher Fluß mit reichlich Krautfahnen und angestaubtem Wasser. Ein Traum, so stelle ich mir den idealen Barbenfluss vor! Barbenruten mit Centrepin, von Steve gestellt, und mit einem Sound beim Biss, der süchtig macht.

Wir fischten mit Castern, die mit Sekundenkleber am Haar befestigt wurden - und fingen! Vor allem etwa 10 Minuten, nachdem Steve mit der Baitdropper wieder angefüttert hatte.

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Eine rundum gelungene Reise ins Land der Abtrünningen, ein guter Freund an der Seite und ein toller Guide, der mit allen Wassern gewaschen war. Und wir haben noch ein paar Rechnungen offen!
Mit wie gewohnt besonders freundlichen Grüßen aus dem Revier
Wolfgang

A40 - woanders is auch Scheisse
Letzte Änderung: 07 Aug 2016 18:07 von Tief im Westen.

Aw: Auf Barbe in England 08 Aug 2016 16:18 #15787

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Hallo Wolfgang!

Absolut beneidenswerte Unternehmung! Mit was für Gerät wurde denn gefischt und konntest du mit Steve über deine Art des Barbenfischens fachsimpeln?

Gruß
Michael

Aw: Auf Barbe in England 08 Aug 2016 17:48 #15788

Mit einer Loafer-Pose haben wir nicht gefischt, tut mir jetzt leid, irgendwie.

Am Severn und Wye machten wir normales Feedern, auf meine Bolo lief nichts, die Barben kommen dort wohl nicht so nah ans Ufer. Wobei ich nicht glaube, dass das schon ernsthaft probiert wurde. Ernsthaftes Anfüttern war bei unserem Programm nicht möglich. Sonst wären die schon gekommen. Und ich wollte ja auf meinen Guide hören... Mit rolling meat haben wir es auch versucht, aber da tat sich nichts. Frühstücksfleisch übrigens ans Haar geklebt. Genial.

Auch am Teme haben wir auf Körbe gesetzt. Mit einer 13m Stippe hätte man super das gegenüberliegende Ufer abgrasen können, dann abstecken auf eine kurzes Topset wegen der Bäume - man wird ja noch spekulieren dürfen.
Am Kennet wurde mit Baitdropper angefüttert, mit Centrepin und Barbenrute gefischt, das wäre was für eine Splitcane gewesen! Leichtes Blei zwischen die Krautfahnen abgelegt, 60cm Vorfach, bis die Rolle dann knarrte.

Die Jungs dort machen auch nicht alles anders, Steve wusste, wo Fische stehen und von den vielen kleinen Details fand ich das Kleben am faszinierendsten.
Mit wie gewohnt besonders freundlichen Grüßen aus dem Revier
Wolfgang

A40 - woanders is auch Scheisse

Aw: Auf Barbe in England 08 Aug 2016 18:04 #15789

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Hättest du mal dem Loafer eine Chance gegeben.
Aber im Ernst - das mit dem kleben mit loctite hat man ja schon mal gelesen, probiert habe ich es noch nicht. Ist vielleicht doch mal einen Versuch wert. Allerdings bei FrühFlei wäre es mir zu umständlich! Kommt aber sicher auch auf die Ködergröße an. Danke für die Infos.

Gruß
Michael

Aw: Auf Barbe in England 08 Aug 2016 19:50 #15790

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Hallo Wolfgang,

tolles Abenteuer und schöner Bericht! Wie war der Angeldruck an den Gewässern?

Meine Erfahrungen beschränken sich auf ca. 10 mal Döbel- und Barschangeln am Wey (ja richtig, nicht Wye) in Surrey (hab da mal paar Monate gewohnt). Ist schon einige Jahre her. England sieht mich aber wieder!

Grüße

Wolfgang

Aw: Auf Barbe in England 08 Aug 2016 22:20 #15792

Es waren Strecken der Barbel Society und private Abschnitte. Am Severn habe ich zwei Angler gesehen, die aber recht weit weg waren und keinesfalls störten. Diese Strecke ist bekannt für Zweistellige.

Ansonsten waren wir immer allein, auch wenn wir sehr früh am Kennet waren um einerseits Stellen vorzubereiten und andererseits anderen zuvor kommen wollten. Aber trotz schönen Wetters (!) waren nur die Barben vor uns da.

Es wurde aber gefischt, denn Steve war über sein Netzwerk bestens über Fangaussichten informiert, sodass wir ggf. auch mal hätten wechseln können. Der Teme mündet in den Severn, schneller Wechsel wäre möglich gewesen. Übrigens sind gute Zander und Barsche im Severn zu fangen.

Die Kombination exzellenter Guide und excellente Strecken, auch bei meinem nächsten Besuch werde ich nicht auf eigenen Faust ans Wasser gehen.
Mit wie gewohnt besonders freundlichen Grüßen aus dem Revier
Wolfgang

A40 - woanders is auch Scheisse
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