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Die 100 lbs scheinen geknackt zu sein....
(1 Leser) (1) Gast

THEMA: Die 100 lbs scheinen geknackt zu sein....

Die 100 lbs scheinen geknackt zu sein.... 24 Apr 2013 12:35 #5715

Wenn die Gerüchte wahr sind kommt der Weltrekordschuppi nicht mehr aus Deutschland.

100 lb 8 oz landed by Colin Smith at an incredible 55" long (1.4 metre) at Phil Gregory's Etang Saussie



Ich muss zugeben bei dem Bild skeptisch gewesen zu sein, aber es deutet bisher alles daraufhin dass weder Bild noch Gewicht gefaked sind.

Wenns stimmt, absoluter Wahnsinnsfisch !
Anglers with a high level of self mastery are acutely aware of their ignorance, their incompetence and their development areas. They are also deeply confident. This may seem a paradox but only for those who do not see the journey as the reward.

Aw: Die 100 lbs scheinen geknackt zu sein.... 24 Apr 2013 12:53 #5716

  • Andal
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Für dieses enorme Gewicht sieht der Fisch, zumal gehalten, sher gut aus. Da haben die Spiegler schon eine wesentlich derbere Wampe.

Glückwunsch dem Fänger!
ARGE Zielfisch

Aw: Die 100 lbs scheinen geknackt zu sein.... 24 Apr 2013 18:11 #5717

  • xAlex
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Echt heftig, wenn man überlegt wie viele Angler sich mit
einem halb so schweren Karpfen zufrieden geben würden.
Petri an den Fänger.

Braucht man für solche Geräte nicht schon 4-5 lbs Ruten?

Grüße

Alexander
Biggie und Fibre Paste süchtig...

Aw: Die 100 lbs scheinen geknackt zu sein.... 24 Apr 2013 18:52 #5719

  • patrick
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Also die Länge kann hinmhauen, sollen 139 cm sein.
Wenn man den Zeigefinger mit 2.5 cm annimmt und hochrechnet passt es fast.
Krümmung beim Hochheben mal mit 5 - 7 cm gerechnet.
"BLOOD, SWEAT and BEERS"

-Frei nach Winston Churchill

Aw: Die 100 lbs scheinen geknackt zu sein.... 24 Apr 2013 20:57 #5720

  • lucius
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WAHNSINN!!!!!!

Worauf dieser Brummer wohl gebissen hat.Bestimmt ein Kartoffelknödel oder sowas.

Respekt dem Fänger für diesen Fisch


Tight Lines

Aw: Die 100 lbs scheinen geknackt zu sein.... 24 Apr 2013 22:16 #5721

  • Sixpack
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Naja...dieses Jahr 100lbs, in 10 Jahren vielleicht 130 lbs....ich finde diese Hochmästerei eigentlich sehr bedenklich -einerseits ethisch, andererseits als Antithese zur grassierenden Rekordsucht -speziell punkto Karpfen wird hier in den letzten 2 Jahrzehnten derartiger Schindluder getrieben, dass es eine reine Zeitfrage ist, bis die Befugnisse der Fischer auf Initiative diverser Organistionen gesetzlich noch weiter beschnitten werden.

Aw: Die 100 lbs scheinen geknackt zu sein.... 25 Apr 2013 07:53 #5722

  • lucius
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Wenn man überlegt,dass Clarissa 44 lbs und the bishop 51 lbs gewogen haben und damit über
Jahrzehnte den Britischen Rekord gehalten haben ist dieser Trend tatasächlich bedenklich.
The Bishop wurde 1981 gefangen soweit ich weiss also vor der Boiliewelle.Was seit dem passiert
ist glaube ich bekannt.

Tight Lines

Aw: Die 100 lbs scheinen geknackt zu sein.... 25 Apr 2013 22:31 #5728

  • Tincer
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  • Beiträge: 1265
... da hebt man(n) sich ja einen Bruch

Was mich erstaunt, dass ein Schuppenkarpfen doch so lang geworden ist. Möglich, dass "er" steril ist und deshalb keine Energie für die jährlichen Gonadenansätze benötigt > somit dann alles in den Zuwachs "stecken" kann.
Ich angele, um dem Lärm der Welt zu entfliehen.

Aw: Die 100 lbs scheinen geknackt zu sein.... 26 Apr 2013 07:01 #5731

  • Ulme
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  • Beiträge: 73
Moinsen.

Mal eine Frage von einem Unwissenden, der noch nie einen Boilie in Händen hatte:
Führt ihr das Wachstum der Karpfen (oder auch anderer Fische?) neben dem wärmeren
Wetter auf das Überangebot an Nahrung zurück?
Wenn in betreffende Gewässer jedes Jahr kiloweise Nahrung eingebracht wird, sei es nun
in Form von selbstgemachten Teigen, oder eben in Form von Boilies, was bedeutet das?
Dass die Fische sich überfressen, bzw. ständig fressen können nehme ich an?
Was ist in solchen Boilies alles drin, die man fertig zu kaufen bekommt?
Kraftfutter?
Ich finde das ökologisch bedenklich, ebenso wie die Tonnen an Brot, welche jedes Jahr von
"Tierfreunden" zum Enten- und Schwänefüttern eingebracht werden.

OT:
Dafür hungern bei uns die Forellen.
Die Flüsse werden chemisch geklärt und sind so sauber, dass keine Köcherfliege und kein
Bachflohkrebs mehr drin leben kann.
In meiner Kindheit war mein Hausfluss optisch braun und die Zellulosefetzen von der Papierindustrie nervten mitunter gewaltig an der Leine.
Dafür konnte man keinen Schitt im Wasser machen, ohne Myriaden von Flohkrebsen und anderen Tieren zu zertreten.
Es gab dazu Koppen, Steinbeisser und Millionen Elritzen.
Das Fleisch der Forellen war rosa, aber nicht vom Betacarotin des Futters in den Zuchtanlagen.
Kettenreaktion.
Im Zweifelsfall rate ich dazu, noch dazu wo er heuer Fisch des Jahres ist, den Fisch zurückzusetzen, sofern er das Brittelmaß von 50 cm nicht erfüllt.

Aw: Die 100 lbs scheinen geknackt zu sein.... 26 Apr 2013 08:58 #5733

Ulme schrieb:
Moinsen.

Mal eine Frage von einem Unwissenden, der noch nie einen Boilie in Händen hatte:
Führt ihr das Wachstum der Karpfen (oder auch anderer Fische?) neben dem wärmeren
Wetter auf das Überangebot an Nahrung zurück?
Wenn in betreffende Gewässer jedes Jahr kiloweise Nahrung eingebracht wird, sei es nun
in Form von selbstgemachten Teigen, oder eben in Form von Boilies, was bedeutet das?
Dass die Fische sich überfressen, bzw. ständig fressen können nehme ich an?
Was ist in solchen Boilies alles drin, die man fertig zu kaufen bekommt?
Kraftfutter?
Ich finde das ökologisch bedenklich, ebenso wie die Tonnen an Brot, welche jedes Jahr von
"Tierfreunden" zum Enten- und Schwänefüttern eingebracht werden.



Boilies bestehen aus Zutaten wie Grieß, Maismehl, Sojamehl, Nussmehl, Fischmehl, Blutmehl und ähnlichem die dann gebunden werden mit Ei/Flüssigei/Eipulver. Der traditionelle Wert liegt hier bei 10 Eier je Kilogramm, wobei in der industriellen Fertigung heute meist Eipulver zum Einsatz kommen dürfte. Der Proteingehalt eines üblichen Fertigboilies dürfte bei ca. 10-30% liegen. Hochwertige und manche Selbstgerollten kommen auf bis zu 80% Protein. Also dürfte man es schon als Kraftfutter bezeichnen.
Bei Fischen wie diesem, sowie den Großkarpfenbeständen in den meisten Paylakes kommen ein paar Faktoren zusammen:
- reichhaltiges hochwertiges Futterangebot
- def. catch and release - was tot ist kann nicht wachsen
- ideales Karpfenhabitat
- Klima

Ich habe selbst an einem See (30 ha) erlebt wie das Durschnittsgewicht der Karpfen massiv anstieg als die Angler mehr wurden (ibzwischen immer mind. 10 Zelte am Wasser) und anfingen mehr Futter abzukippen. Pi mal Daumen würde ich sagen Durchschnittgew. vorher 20 Pfund hinterher knapp 30 Pfund.

Allerdings muss ich auch sagen dass der Nährstoffeintrag selbst bei diesem Extrembeispiel im Vergleich zum Eintrag aus der Landwirtschaft noch sehr gering ist und sich außer am Fischgewicht nicht bemerkbar machte (Ok, die Enten wurden auch mehr und fetter ).

Von überfressen kann man trotzdem nicht sprechen, es gibt nach wie vor Phasen wo die Karpfen nur natürliche Nahrung zu sich nehmen und alle High end Boilies verschmähen.

Allerdings muss man auch sagen dass es auch in großen Gewässern ohne merklichen Futtereintrag Ausnahmefische gab und gibt. Das Nahrungsangebot muss dann halt von sich aus schon stimmen.

Es gibt zwar immer wieder die Mythen von Seen die am Grund Schichten aus schimmelnden Boilies haben, bis jetzt habe ich für sowas noch keinen Beweis gesehen und zweifle es an.

wie immer kommt es aber nicht auf den Köder sondern den Nutzer an. Ob einer jetzt Zentnerweise Mais oder Boilies abkippt ist wurscht, und richtig eingesetzt ist der Boilie eben doch ein fantastischer Karpfenköder der vieles einfacher gemacht hat. ( Trotzdem nutze ich keine mehr, aus persönlichen Gründen).
Wenn wir dabei schon bei Futtersorten sind, derselbe Effekt bezgl. der steigenden Fischgewichte scheint in England auch bei Barben aufgetreten zu sein als viele angler anfingen mit großen Mengen Pellets (Forellen/Lachs/Heilbuttzuchtpellets; viel Protein und Fett) an den Flüßen zu agieren.
Anglers with a high level of self mastery are acutely aware of their ignorance, their incompetence and their development areas. They are also deeply confident. This may seem a paradox but only for those who do not see the journey as the reward.
Letzte Änderung: 26 Apr 2013 09:03 von grubenreiner.
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